• OKTO.TV-Sendung: Peter Kreisky Europa-Gespräch

    OKTO.TV-Sendung: Peter Kreisky Europa-Gespräch

    MASSENMIGRATION NACH EUROPA UND WIE WEITER?

    TeilnehmerInnen: Katerina Anastasiou, Richard Schuberth, Robert Misik, Sakina Songül Beyazgül

  • „Ich möchte bleiben!"

    „Ich möchte bleiben!"

    Flüchtlingsprojekt - Workshop &Work-in-Progress Performance

  • Transformance Festival "Politisches Theater heute"

    Transformance Festival "Politisches Theater heute"

    „ein Sturm weht vom Paradiese her“

  • OKTO.TV-Sendung: AUF ACHSE 2015

    OKTO.TV-Sendung: AUF ACHSE 2015

    Im Rahmen einer "soziotheatralen Straßenprozession" wanderte das Publikum mit Schauspielern und Asylwerbern an verschiedene Standorte rund um den Siebensternplatz, wo jeweils kurze Szenen oder Aktionen stattfinden. Letztes Jahr gab es zum Abschluss ein Konzert von Prince Zeka, Rafiq Varind & Lee Hofmann.

  • „Wir sind alle Marienthal!“

    „Wir sind alle Marienthal!“

    IN DER FABRIK IST ES STILL GEWORDEN

    Multimediale Performance über Arbeit und Arbeitslosigkeit.

  • PROJEKT THEATER / FLEISCHEREI_mobil

    PROJEKT THEATER / FLEISCHEREI_mobil

    Das experimentelle Theaterkollektiv PROJEKT THEATER/FLEISCHEREI_mobil wurde 1991 von Eva Brenner als Projekt Theater Wien-New York gegründet und kann seitdem auf ein umfangreiches Gesamtwerk zurückblicken.

Keine Nachrichten vorhanden.

JAHRESKONZEPT 2017

> TRANSFORMANCE: common ground <

Nach sechs nomadischen Jahren theatraler Forschung und Entwicklung des neuen Performance-Genres „TRANSFORMANCE“ (s. Manifeste Eva Brenner, 2011 ff.,www.experimentaltheater.com) versucht das Team einen Neuansatz und läutet die Phase IV des Theaterkollektivs ein, erweitert, professionalisiert und verjüngt das Kernteam, beginnt eine aktive Suche nach einem neuen fixen Standort und legt den Grundstein einer Schule für politisches Theater unter dem Arbeitstitel „TRANSFORMANCE_school &academy“ (TSA)/interaktives Lern-und Handlungszentrum Wien. Hier soll über die nächsten 3 Jahre ein Ort des gemeinsamen Lernens, des Austausches, der geführten Kreativität und der Begegnung entstehen. Die TSA soll ein kulturell vielfältiges und ständig variable offenes Programm anbieten, das sowohl einheimischen KünstlerInnen, wie auch Amateuren und Zugewanderten zugänglich und deutlich günstiger als ähnliche „private“ Angebote ist sowie international renommierten TrainerInnen nach Wien bringt, die kultur/politisches wie auch kunst/kulturhistorisches und künstlerisches Wissen und Know-how vermitteln.

Das Jahresprojekt 2017 >TRANSFORMANCE: common ground < setzt die Kontinuität der Kritik, der Analyse und Neudefinition politischen Theaters fort, wobei die neuen Projekte sich explizit Modellen der Kooperation und gemeinsamen Projektentwicklung in der „Community“ der Wiener Bezirke im nicht-theatralen Raum zuwenden. Das Jahr 2016 sieht ein ambitioniertes Programm vor als Weiterführung der 2013 -2015 begonnenen Transformance-Projekte mit einer nachhaltigen Untersuchung neuer Arbeitsformen und Formate des Politisch-Theatralen an Schnittstellen von Kunst, sozialer Aktion und Gemeinschaftsbildung. Wir benötigen eine Theater/Kultur des Miteinanders sowie eine echt soziale und demokratische Kultur/Politik, die sich auf basisdemokratischer Grundlage rekonstituiert, einer Kultur/Politik, die den Menschen, die dafür Steuern zahlen, zu Gute kommt. Gefordert ist die Lüftung der „gläsernen Decken“ zwischen Hoch- und Populärkultur, genauso wie die Öffnung der Grenzen und die solidarische Aufnahme aller Kriegsflüchtlinge, die als kulturelle Bereicherung anstatt Bedrohung angesehen werden sollten.

Arbeitsformate 2017:
1. Neuproduktion – Uraufführung ELFRIEDE GERSTL (Café KORB)
2. Soziotheatrales Hauptprojekt AUF ACHSE: LUMUMBA 2017 (Siebensternviertel)
3. MARIJA nach Issac Babel (Perinetkeller) / zum 100. Jahrestag der Russischen Revolution
4. PETER KREISKY_Europa-Gespräche 2017 (Gußhaus)
5. TRANSFORMANCE_school (new space)
6. Flüchtlingsprojekt „Zauberwald: „ich möchte bleiben 2!“
7. „Wir sind alle MARIENTHAL!“ – Bundesländertournee Koproduktion PRO&CONTRA NÖ

PDF: Jahreskonzept 2017

4 JAHRE BRECHT IM GEMEINDEBAU - „Zwischen noch nicht und schon nicht mehr“

Brecht ist der beste politische Dramatiker der letzten hundert Jahre, ein Einsamer, der wie ein erratischer Block in der Dramen- und Theaterlandschaft des Jahrhunderts der Verzweiflung steht. Seine Stücke sind – trotz Stückwerk(en), die er als Fragmente oder Prozesse versteht – die bis heute nicht eingeholten Werke eines Giganten. Das alleine wäre kein ausreichender Grund, ihm ein 4-Jahreskonzept zu widmen und vier Jahre lang sein Theater im verminten Terrain der Gemeindebauten Wiens zu untersuchen – zugegeben, ein sehr spezieller Fokus im freien Theater und im offenen Stadtraum, der allemal Zeichen setzen könnte in einer Zeit der multiplen Krisenszenarien, in der politisches Theater neues Interesse gewinnt. In diesem Zusammenhang ist festzuhalten, dass nach Brecht keiner seiner Nachfolger – etwa Heiner Müller mit marxistisch-revolutionären Theaterentwürfen – über linke Zirkel hinaus ein Massenpublikum erreichen konnte. Ganz im Kontrast zum Meister! Heute muss konstatiert werden: seit Langem schwächelt die zeitgenössische Dramatik und das Theater stagniert – ja selbst der sich oft als radikal-politisch gerierenden Postmoderne gelingt nicht, die komplexen Krisenszenarien unsere Zeit in den Griff und auf die Bühne zu bekommen, die heutige Realität analytisch hinreichend abzubilden. Es fehlt an passenden neuen Dramen und Texten, an nötigen theatralen Reformen, Strukturen, Arbeitsweisen, die neue ästhetische Vokabularien produzieren könnten und ein neues Publikum in die Theaterhäuser locken. Dieser Befund reicht aus, sich die Stücke/Texte von Bertolt Brecht – die klassischen wie die weniger bekannten – nochmals vorzunehmen, sie auf ihre Aktualität abzuklopfen, neu zu bearbeiten und für ein breites heutiges Publikum in nicht-theatralen Räumen, d.h. jenseits der Hochkultur und des Avantgarde-Ghettos, aufzubereiten. Brecht in die Gemeindehöfe zu transferieren und mit Menschen vor Ort zu arbeiten stellt eine große Herausforderung dar, der es sich zu stellen gilt – in vier Arbeitsformaten, die wie aufeinander aufbauende Module funktionieren und je andere Bevölkerungsgruppen ansprechen: Frauen, Jugendliche, MigrantInnen und die Nachbarschaft aus dem nahe gelegenen Umfeld (Schulen, VHS, lokale Kulturorganisationen etc.).

PDF: 4-Jahreskonzept - Brecht im Gemeindebau

JAHRESKONZEPT 2016

> TRANSFORMANCE_in action <
Next Horizon Fiesta & more

Nach drei aufregenden Jahren der Forschung und Entwicklung an dem neuen Performance-Genre „TRANSFORMANCE“ wird im vierten Jahr eine Synthese gemachter Erfahrungen versucht und Erfolgsproduktionen  der letzten Jahre – das sozio-theatrale Integrationsprojekt AUF ACHSE und politische Theaterexperimente auf Basis literarischer Texte, die Performances Wir sind alle MARIENTHAL, und DU SIE WIE DU, immer.  – in einer repräsentativen Zusammenschau gezeigt.  Die letzten Spielzeiten waren von Expansionsaktivitäten gekennzeichnet, sowohl in Hinsicht auf geografische Ausbreitung in die Bezirke Wiens, die Gewinnung neuer Sponsoren und Partner, wie auch einer innovativen Besetzungspolitik unter verstärkter Einbeziehung migrantischer KünstlerInnen, brisanter Themen und inhaltlicher Analysen der Krisenszenarien Europas. Wiederaufnahmen und Neu-Inszenierungen werden angeführt von einer Neuproduktion auf Basis von Texten der renommierten Wiener Autorin ELFRIEDE GERSTL, die im ersten Halbjahr entwickelt und als Preview zunächst in diversen Kontexten als PREVIEW-Performance vorgestellt werden soll. Die Premiere stellt den Auftakt des neuen Polit-Theater-Festivals NEXT HORIZON und ROCK THE SYSTEM/young&charming theatre activists, der neue Wettbewerb für junge politische Theaterschaffende (September/Oktober 2016) dar und eröffnet einen Reigen modellhafter Projekte, die unter das neue Genre TRANFORMANCE fallen.

Arbeitsformate 2016:
1. Soziotheatrales Hauptprojekt  AUF ACHSE: LUMUMBA 2016 – Transformance eines Modells
- Interkulturelle Streeopera & Straßenfest mit Texten von Aimé Césaire und Heiner Müller
- Komposition und Life Musik: Prinz Zeka / Prinz Zeka Accoustic & Ensemble
2. Neuproduktion – Uraufführung ELFRIEDE GERSTL - „alles immer: jetzt.“
- Benefiz-Performance nach Texte von ELFRIEDE GERSTL - HAUS UND HAUT, „KLEIDERFLUG“
3. NEXT HORZION PolitTheater Fiesta & ROCK THE SYSTEM young&charming theater activists
3.1. Fiesta NEXT HORIZON: AUF ACHSE: LUMUMBA, MARIENTHAL, Shumeli-Celan, Gerstl-Projekt
- eine theatrale Rückblende und Vorschau
3.2. ROCK THE SYSTEM – young&charming theater activists
- Wettbewerb junger Theaterschaffender
4. Special Events: PETER KREISKY_Europa-Gespräche 2016 - "SPIEL MIT DEM FEUER” oder wohin steuert Europa?
- 6 Diskussionen mit prominenten ExpertInnen
5. Tourneen 2016
5.1. „Wir sind alle MARIENTHAL!“ – Performance nach der Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ 

PDF: Jahreskonzept 2016

JAHRESKONZEPT 2015

> TRANSFORMANCE continued <
Performing Change: Changing Performance


Mit dem ambitionierten Jahreskonzept setzt Eva Brenner (oder die Fleischerei_mobil) ihre künstlerische Arbeit zu kulturpolitischer Kritik, sowie zu Analyse und Neudefinition des politischen Theaters und Performance fort. Bisher erfolgreiche Kooperationen und Projektentwicklungen mit Organisationen in der „Community“ der Bezirke Wiens haben weiterhin ihren festen Platz im Jahreskonzept. Das Jahr 2015 sieht die Weiterführung des seit 2011 in Recherche und praktischer Erforschung befindlichen Transformance-Konzepts vor. Dieses befasst sich mit der nachhaltigen Untersuchung neuer Arbeitsformate des Politisch-Theatralen an Schnittstellen von Kunst, sozialer Aktion und Gemeinschaftsbildung unter den Bedingungen der sukzessiven Herausbildung neuer ökonomischer und sozialer Mischformen des Politisch-Kulturellen und der Gewinnung eines neuen, nicht-elitären (Theater-ungewohnten) Publikums.
Das Jahreskonzept begibt sich auf die Suche nach dem „besseren Leben“ für alle und setzt sich im Anschluss an soziokulturelle und integrationspolitische Performances, Feste und Feiern kritisch mit aktuellen Phänomenen gesellschaftlicher und kultureller Um/Brüche, Transformationen und Metamorphosen auseinander. Diese sollen in Performances, Straßentheater und diskursiven Special Events, internationalen Gastspielen, Workshops, Lecture-Demonstrationen und Vorträgen in, mit und über die multikulturelle Community/im öffetlichen Raum in Wien zur Diskussion gestellt werden.

Dem Performanceprojekt „Wir alle sind Marienthal!“ liegt die soziographische Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ (M. Jahoda, P.F. Lazarsfeld, H. Zeisel) zugrunde. Die Performance ist für den öffentlichen Raum konzipiert und ist nach dem Jura Soyfer-Zyklus zu seinem Romanfragment "So starb eine Partei" der nächste Schritt beim Blick auf die jüngere Geschichte mit dem Fokus auf die prekäre Situation der damaligen und der heutigen Arbeitswelt, Neo-Kolonialismus - Aimé Césaire und Heiner Müller (20. Todestag) – und der unabdingbaren Notwendigkeit einer radikalen Umverteilung von Ressourcen, politischer Macht, Kapital und Kultur"!

Arbeitsformate 2015:

  1. SOZIOTHEATRALES HAUPTROJEKT (Juni 2015)
    „LUMUMBA – SASPORTAS_auf achse 2015
    in Kooperation mit Kulturcafé Siebenstern, OKTO TV und umliegenden Geschäftslokalen
    (Sponsoren)   
  2. PERFORMANCE PROJEKTE
    A „Wir sind alle MARIENTHAL!“ (April/Juni/Oktober 2015)
    Performance/Lesung nach der Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ (1933)
    und „Fair und nachhaltig kündigen“, Uraufführungstext von Margit Hahn
    B „Nicht am Gehsteig, sondern auf der Straße“ – Performance zum 5. Todestag von Peter Kreisky (Dezember 2015), mit Texten von P. Kreisky, E.Jelinek, I. Bachmann, H. Müller, M. Streeruwitz
  3. SPECIAL EVENTS:  
    A  PETER KREISKY_Europa-Gespräche der FLEISCHEREI_mobil [ehem. KUNSTimDIALOG] - (ganzjährig) „ZUR RETTUNG DER DEMOKRATIE“ – Europa im Verhältnis zur Welt (Internationale Ausblicke), in Kooperation mit OKTO TV, Orte: Kulturcafé Siebenstern, Studio Okto.tv
    B "DU SEI WIE DU, immer." Performative Lesung nach Briefen und Texten von Ilana Shmueli und Paul Celan. März 2015, Galerie LICHTHOF
    Wiederaufnahme im Oktober 2015: MUSA / 2016: Café Korb, Israel Tournee
    C Gedenktafelenthüllung am Haus Lindengasse 41, wo JURA SOYFER 1937 verhaftet wurde.

PDF: Jahreskonzept 2015

Newsletter mit allen Projekten 2015