• „ein Sturm weht vom Paradiese her“

    „ein Sturm weht vom Paradiese her“

    TRANSFORMANCE-Projekte FLEISCHEREI_mobil 2006-2016

    Ort: Projektraum im WUK, Währinger Str. 59, 1090 Wien

    Zeitraum: 19.10.2016 – 27.10.2016

  • PETER KREISKY_EUROPA GESPRÄCH 2

    PETER KREISKY_EUROPA GESPRÄCH 2

    MASSENMIGRATION NACH EUROPA UND WIE WEITER?

    TeilnehmerInnen: Katerina Anastasiou, Richard Schuberth, Robert Misik, Sakina Songül Beyazgül

    14. September 2016, 19.00 Uhr
    Kulturcafé Siebenstern, Siebensternplatz, 1070 Wien

     

  • „Ich möchte bleiben!"

    „Ich möchte bleiben!"

    Flüchtlingsprojekt - Workshop &Work-in-Progress Performance

    20. August 2016, 17.30 Uhr
    "Feuerstelle" Gut Aichhof in Gschwendt

    03. Oktober 2016, 16.00-21.00 Uhr
    Kulturcafé Siebenstern

    27. Oktober 2016, 17.00 Uhr
    Projektraum im WUK

  • „Wir sind alle Marienthal!“

    „Wir sind alle Marienthal!“

    IN DER FABRIK IST ES STILL GEWORDEN

    Multimediale Performance über Arbeit und Arbeitslosigkeit.

    Neue Termine im Oktober!

  • OKTO.TV: AUF ACHSE 2016, Sendung vom 14. 06. 2016

    OKTO.TV: AUF ACHSE 2016, Sendung vom 14. 06. 2016

    Im Rahmen einer "soziotheatralen Straßenprozession" wanderte das Publikum mit Schauspielern und Asylwerbern an verschiedene Standorte rund um den Siebensternplatz, wo jeweils kurze Szenen oder Aktionen stattfinden. Letztes Jahr gab es zum Abschluss ein Konzert von Prince Zeka, Rafiq Varind & Lee Hofmann.

  • OKTO.TV: Peter Kreisky_Europa-Gespräche, Sendung vom 15. 05. 2016

    OKTO.TV: Peter Kreisky_Europa-Gespräche, Sendung vom 15. 05. 2016

    RECHTSPOPULISMUS IN EUROPA

    TeilnehmerInnen: Barbara Steiner, Thilo Janssen, Adam Markus

  • PROJEKT THEATER / FLEISCHEREI_mobil

    PROJEKT THEATER / FLEISCHEREI_mobil

    Das experimentelle Theaterkollektiv PROJEKT THEATER/FLEISCHEREI_mobil wurde 1991 von Eva Brenner als Projekt Theater Wien-New York gegründet und kann seitdem auf ein umfangreiches Gesamtwerk zurückblicken.

 

Mit: Katerina Anastasiou (transform! europe, Change4all), Richard Schuberth (Schriftsteller, Satiriker), Robert Misik (Journalist, Schriftsteller), Sakina Songül Beyazgül (Sängerin, Journalistin, Schriftstellerin)

Moderation: Eva Brenner, Hannes Hofbauer

Montag, 14. September 2016, 19.00 Uhr ...

 

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Samstag, 20. August 2016, 17.30 Uhr, "Feuerstelle" Gut Aichhof, 3034 Gschwendt

 

Montag, 03. Oktober 2016, 18.30 Uhr, Kulturcafé Siebenstern, Siebensternplatz, 1070 Wien

 

Donnerstag, 27. Oktober 2016, 17.00 Uhr, Projektraum im WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien

 

NÖ Tournee in Planung!

 

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Ort: Projektraum im WUK, Währinger Str. 59, 1090 Wien

Zeitraum: 19.10.2016 – 27.10.2016

Festival des politischen Theaters; Präsentation von Ausschnitten des experimentellen Theaterkollektivs Fleischerei_mobil; Erfolgsproduktionen der letzten 10 Jahre

 

 

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IN DER FABRIK IST ES STILL GEWORDEN

Eine multimediale Performance über Arbeit und Arbeitslosigkeit

Mittwoch, 27. April 2016, 18:00 Studio im Akzent (geschlossene Veranstaltung)

Freitag 29. April 2016, 19:30 Festsaal Amtshaus Favoriten

Montag 2. Mai 2016, 19:30 Akzent Theater Studio

Dienstag 3....

 

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4 JAHRE BRECHT IM GEMEINDEBAU - „Zwischen noch nicht und schon nicht mehr“

Brecht ist der beste politische Dramatiker der letzten hundert Jahre, ein Einsamer, der wie ein erratischer Block in der Dramen- und Theaterlandschaft des Jahrhunderts der Verzweiflung steht. Seine Stücke sind – trotz Stückwerk(en), die er als Fragmente oder Prozesse versteht – die bis heute nicht eingeholten Werke eines Giganten. Das alleine wäre kein ausreichender Grund, ihm ein 4-Jahreskonzept zu widmen und vier Jahre lang sein Theater im verminten Terrain der Gemeindebauten Wiens zu untersuchen – zugegeben, ein sehr spezieller Fokus im freien Theater und im offenen Stadtraum, der allemal Zeichen setzen könnte in einer Zeit der multiplen Krisenszenarien, in der politisches Theater neues Interesse gewinnt. In diesem Zusammenhang ist festzuhalten, dass nach Brecht keiner seiner Nachfolger – etwa Heiner Müller mit marxistisch-revolutionären Theaterentwürfen – über linke Zirkel hinaus ein Massenpublikum erreichen konnte. Ganz im Kontrast zum Meister! Heute muss konstatiert werden: seit Langem schwächelt die zeitgenössische Dramatik und das Theater stagniert – ja selbst der sich oft als radikal-politisch gerierenden Postmoderne gelingt nicht, die komplexen Krisenszenarien unsere Zeit in den Griff und auf die Bühne zu bekommen, die heutige Realität analytisch hinreichend abzubilden. Es fehlt an passenden neuen Dramen und Texten, an nötigen theatralen Reformen, Strukturen, Arbeitsweisen, die neue ästhetische Vokabularien produzieren könnten und ein neues Publikum in die Theaterhäuser locken. Dieser Befund reicht aus, sich die Stücke/Texte von Bertolt Brecht – die klassischen wie die weniger bekannten – nochmals vorzunehmen, sie auf ihre Aktualität abzuklopfen, neu zu bearbeiten und für ein breites heutiges Publikum in nicht-theatralen Räumen, d.h. jenseits der Hochkultur und des Avantgarde-Ghettos, aufzubereiten. Brecht in die Gemeindehöfe zu transferieren und mit Menschen vor Ort zu arbeiten stellt eine große Herausforderung dar, der es sich zu stellen gilt – in vier Arbeitsformaten, die wie aufeinander aufbauende Module funktionieren und je andere Bevölkerungsgruppen ansprechen: Frauen, Jugendliche, MigrantInnen und die Nachbarschaft aus dem nahe gelegenen Umfeld (Schulen, VHS, lokale Kulturorganisationen etc.).

PDF: 4-Jahreskonzept - Brecht im Gemeindebau

JAHRESKONZEPT 2016

> TRANSFORMANCE_in action <
Next Horizon Fiesta & more

Nach drei aufregenden Jahren der Forschung und Entwicklung an dem neuen Performance-Genre „TRANSFORMANCE“ wird im vierten Jahr eine Synthese gemachter Erfahrungen versucht und Erfolgsproduktionen  der letzten Jahre – das sozio-theatrale Integrationsprojekt AUF ACHSE und politische Theaterexperimente auf Basis literarischer Texte, die Performances Wir sind alle MARIENTHAL, und DU SIE WIE DU, immer.  – in einer repräsentativen Zusammenschau gezeigt.  Die letzten Spielzeiten waren von Expansionsaktivitäten gekennzeichnet, sowohl in Hinsicht auf geografische Ausbreitung in die Bezirke Wiens, die Gewinnung neuer Sponsoren und Partner, wie auch einer innovativen Besetzungspolitik unter verstärkter Einbeziehung migrantischer KünstlerInnen, brisanter Themen und inhaltlicher Analysen der Krisenszenarien Europas. Wiederaufnahmen und Neu-Inszenierungen werden angeführt von einer Neuproduktion auf Basis von Texten der renommierten Wiener Autorin ELFRIEDE GERSTL, die im ersten Halbjahr entwickelt und als Preview zunächst in diversen Kontexten als PREVIEW-Performance vorgestellt werden soll. Die Premiere stellt den Auftakt des neuen Polit-Theater-Festivals NEXT HORIZON und ROCK THE SYSTEM/young&charming theatre activists, der neue Wettbewerb für junge politische Theaterschaffende (September/Oktober 2016) dar und eröffnet einen Reigen modellhafter Projekte, die unter das neue Genre TRANFORMANCE fallen.

Arbeitsformate 2016:
1. Soziotheatrales Hauptprojekt  AUF ACHSE: LUMUMBA 2016 – Transformance eines Modells
- Interkulturelle Streeopera & Straßenfest mit Texten von Aimé Césaire und Heiner Müller
- Komposition und Life Musik: Prinz Zeka / Prinz Zeka Accoustic & Ensemble
2. Neuproduktion – Uraufführung ELFRIEDE GERSTL - „alles immer: jetzt.“
- Benefiz-Performance nach Texte von ELFRIEDE GERSTL - HAUS UND HAUT, „KLEIDERFLUG“
3. NEXT HORZION PolitTheater Fiesta & ROCK THE SYSTEM young&charming theater activists
3.1. Fiesta NEXT HORIZON: AUF ACHSE: LUMUMBA, MARIENTHAL, Shumeli-Celan, Gerstl-Projekt
- eine theatrale Rückblende und Vorschau
3.2. ROCK THE SYSTEM – young&charming theater activists
- Wettbewerb junger Theaterschaffender
4. Special Events: PETER KREISKY_Europa-Gespräche 2016 - "SPIEL MIT DEM FEUER” oder wohin steuert Europa?
- 6 Diskussionen mit prominenten ExpertInnen
5. Tourneen 2016
5.1. „Wir sind alle MARIENTHAL!“ – Performance nach der Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ 

PDF: Jahreskonzept 2016

JAHRESKONZEPT 2015

> TRANSFORMANCE continued <
Performing Change: Changing Performance


Mit dem ambitionierten Jahreskonzept setzt Eva Brenner (oder die Fleischerei_mobil) ihre künstlerische Arbeit zu kulturpolitischer Kritik, sowie zu Analyse und Neudefinition des politischen Theaters und Performance fort. Bisher erfolgreiche Kooperationen und Projektentwicklungen mit Organisationen in der „Community“ der Bezirke Wiens haben weiterhin ihren festen Platz im Jahreskonzept. Das Jahr 2015 sieht die Weiterführung des seit 2011 in Recherche und praktischer Erforschung befindlichen Transformance-Konzepts vor. Dieses befasst sich mit der nachhaltigen Untersuchung neuer Arbeitsformate des Politisch-Theatralen an Schnittstellen von Kunst, sozialer Aktion und Gemeinschaftsbildung unter den Bedingungen der sukzessiven Herausbildung neuer ökonomischer und sozialer Mischformen des Politisch-Kulturellen und der Gewinnung eines neuen, nicht-elitären (Theater-ungewohnten) Publikums.
Das Jahreskonzept begibt sich auf die Suche nach dem „besseren Leben“ für alle und setzt sich im Anschluss an soziokulturelle und integrationspolitische Performances, Feste und Feiern kritisch mit aktuellen Phänomenen gesellschaftlicher und kultureller Um/Brüche, Transformationen und Metamorphosen auseinander. Diese sollen in Performances, Straßentheater und diskursiven Special Events, internationalen Gastspielen, Workshops, Lecture-Demonstrationen und Vorträgen in, mit und über die multikulturelle Community/im öffetlichen Raum in Wien zur Diskussion gestellt werden.

Dem Performanceprojekt „Wir alle sind Marienthal!“ liegt die soziographische Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ (M. Jahoda, P.F. Lazarsfeld, H. Zeisel) zugrunde. Die Performance ist für den öffentlichen Raum konzipiert und ist nach dem Jura Soyfer-Zyklus zu seinem Romanfragment "So starb eine Partei" der nächste Schritt beim Blick auf die jüngere Geschichte mit dem Fokus auf die prekäre Situation der damaligen und der heutigen Arbeitswelt, Neo-Kolonialismus - Aimé Césaire und Heiner Müller (20. Todestag) – und der unabdingbaren Notwendigkeit einer radikalen Umverteilung von Ressourcen, politischer Macht, Kapital und Kultur"!

Arbeitsformate 2015:

  1. SOZIOTHEATRALES HAUPTROJEKT (Juni 2015)
    „LUMUMBA – SASPORTAS_auf achse 2015
    in Kooperation mit Kulturcafé Siebenstern, OKTO TV und umliegenden Geschäftslokalen
    (Sponsoren)   
  2. PERFORMANCE PROJEKTE
    A „Wir sind alle MARIENTHAL!“ (April/Juni/Oktober 2015)
    Performance/Lesung nach der Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ (1933)
    und „Fair und nachhaltig kündigen“, Uraufführungstext von Margit Hahn
    B „Nicht am Gehsteig, sondern auf der Straße“ – Performance zum 5. Todestag von Peter Kreisky (Dezember 2015), mit Texten von P. Kreisky, E.Jelinek, I. Bachmann, H. Müller, M. Streeruwitz
  3. SPECIAL EVENTS:  
    A  PETER KREISKY_Europa-Gespräche der FLEISCHEREI_mobil [ehem. KUNSTimDIALOG] - (ganzjährig) „ZUR RETTUNG DER DEMOKRATIE“ – Europa im Verhältnis zur Welt (Internationale Ausblicke), in Kooperation mit OKTO TV, Orte: Kulturcafé Siebenstern, Studio Okto.tv
    B "DU SEI WIE DU, immer." Performative Lesung nach Briefen und Texten von Ilana Shmueli und Paul Celan. März 2015, Galerie LICHTHOF
    Wiederaufnahme im Oktober 2015: MUSA / 2016: Café Korb, Israel Tournee
    C Gedenktafelenthüllung am Haus Lindengasse 41, wo JURA SOYFER 1937 verhaftet wurde.

PDF: Jahreskonzept 2015

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